Selbstzweifel – Saboteur für Glück und Erfolg

Selbstzweifel kennt jeder. Im gewissen Grade sind sie auch normal und sorgen bestenfalls dafür, eine Entscheidung oder ein Vorhaben nochmal genau zu prüfen. Sind sie aber chronisch, sabotieren sie Glück, Zufriedenheit und Erfolg.

Stellen Sie sich oft folgende oder ähnliche Fragen?

Selbstzweifel können Sie lähmen. Sie fangen nicht an, weil Sie Angst vor dem Versagen haben. Sie gehen nicht den nächsten Schritt, weil der Ihnen vielleicht unangemessen erscheint. Sie sprechen eine interessante Person nicht an, weil Sie sich nicht ebenbürtig fühlen (sowohl privat als auch im Business, aus welchen Gründen auch immer). Sie hinterfragen ständig Ihre Ziele und blockieren sich damit selbst.

Wie stark sind Ihre Selbstzweifel?

Im Zusammenhang mit sehr starken Selbstzweifeln wird auch häufig das Impostor-Syndrom erwähnt. Erfolgreiche Menschen halten sich – völlig zu Unrecht – für Hochstapler. Sie denken, dass es bald alle merken werden, dass sie eigentlich nichts können und nur so tun als ob. Sie glauben, dass ihre Erfolge nur durch Glück, Beziehungen oder Zufall kommen, aber nicht durch ihre Fähigkeiten.

Auslöser für das Syndrom ist oft der Anspruch nach Perfektion. Diese Menschen haben in ihrem bisherigen Leben „gelernt“, dass sie nur geliebt werden, wenn sie ausgezeichnete Leistungen vollbringen.

Was sind die Ursachen für Selbstzweifel?

Selbstzweifel entstehen durch einen Mangel an Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Der Kern ist das Selbstbewusstsein (sich-seiner-selbst-bewusst-sein). Also folgende Fragen zu beantworten: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Selbstvertrauen bedeutet lt. Duden „jemandes Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten“. Dabei geht es nicht nur um erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen, sondern auch darum, dem Selbst zu vertrauen. Also der eigenen Intuition oder dem Bauchgefühl, der eigene Wahrnehmung, der eigenen Werte usw..

Das eigene Selbstwertgefühl wird stark in der Kindheit geprägt. Wann ist man wertvoll als Mensch? Wenn man keine Fehler macht, überdurchschnittlich klug ist, besonders attraktiv ist, viel Geld hat, einen angesehenen Job hat oder einfach seiner selbst wegen, einfach weil man da ist? Blockierende Glaubensätze und Überzeugungen führen zu einem mangelnden Selbstwertgefühl und bieten dem inneren Kritiker eine große Spielwiese.

4 Tipps, um Ihre Selbstzweifel zu überwinden.

​1. Machen Sie sich Ihre Fähigkeiten und Stärken bewusst.

Stärken sind einem oft gar nicht bewusst, weil es für einen selber einfach so selbstverständlich ist. Fragen Sie andere Personen, was die an Ihnen schätzen.

​Reflektieren Sie selbst, welche großen und kleinen Herausforderungen Sie im Leben schon meistern mussten und was Ihnen dabei geholfen hat. Hier ist eine Vorlage, die Sie nutzen können, um Ihre Stärken zu identifizieren.

​2. Sprechen Sie mit einem Vertrauten.

Sie können Ihre eigene Situation nicht immer objektiv betrachten. Jemand der Sie gut kennt und weiß, was Sie können, wird schnell merken, ob Ihre Zweifel berechtigt sind. Er wird Sie dabei unterstützen, dass zu erreichen, was Sie sich vorgenommen haben.

3. Fangen Sie einfach an.

Mit jedem Schritt, den Sie in Richtung Ihres Ziels gehen, verringern sich Ihre Selbstzweifel und Ihr Selbstvertrauen nimmt zu. Steht Ihr Vorhaben wie ein Riesenberg vor Ihnen, untergliedern Sie es in überschaubare Hügel. Gehen Sie kleine Schritte. Einen Marathon läuft man auch Schritt für Schritt.

4. Nehmen Sie Komplimente und Lob an.

Wenn Ihnen jemand sagt, dass Sie irgendetwas gut gemacht haben, dann wird das sicher stimmen. Werten Sie das nicht ab. Sehen Sie das als Bestätigung Ihrer Fähigkeiten.

Und ein zusätzlicher Tipp (wieder einmal): Vergleichen Sie sich nicht mit anderen!!!

Wie besiegen Sie Ihre Selbstzweifel? Was oder wer baut Sie auf? Schreiben Sie das gern in den Kommentar. Ich freue mich über ein Teilen in Ihren Netzwerken.


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