Eigenverantwortung – Der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben - kathrin-meyer.com

Eigenverantwortung – Der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben

Nur wer Eigenverantwortung übernimmt, kann ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben führen. Wir sind nicht den Umständen ausgesetzt, sondern wir können darüber entscheiden, wie wir über die Umstände denken, wie wir vor allem darauf reagieren und wie wir sie ggf. verändern.

Was bedeutet Eigenverantwortung?

Laut Wikipedia bezeichnet man Eigenverantwortung als „die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass man für das eigene Tun und Unterlassen einsteht und die Konsequenzen, etwa in Form von Sanktionen, dafür trägt.“

Es geht bei der Eigenverantwortung also nicht nur darum, für sein Handeln und ggf. für daraus resultierende Fehler einzustehen, sondern eben auch für Dinge, die man nicht tut. Wenn ich also nicht anspreche, dass mir etwas missfällt, muss ich weiter mit der nicht befriedigenden Situation leben. Wenn ich mich nicht ausreichend bewege, muss ich ggf. mit Rückenschmerzen leben.

Eigenverantwortung zu übernehmen, heißt konkret:

  • ​​Sie sind verantwortlich für Ihre Entscheidungen.
  • Sie sind verantwortlich für Ihr Handeln.
  • Sie sind verantwortlich dafür, dass Sie gesund sind.
  • Sie sind verantwortlich dafür, dass sich Ihre Wünsche erfüllen.
  • Sie sind verantwortlich dafür, dass Sie Ihre Ziele erreichen.
  • Sie sind verantwortlich dafür, wie Sie auf Situationen reagieren.
  • Sie sind verantwortlich dafür, wie Sie auf Menschen reagieren.
  • Sie sind verantwortlich dafür, wer Sie heute sind.

Es wäre natürlich leicht, die Verantwortung (gedanklich) zu übertragen und auf andere (Schicksal, Chefs, der Staat, Eltern…) abzuschieben. Die Faktoren, die unser Leben beeinflussen, mögen vielleicht äußere sein und uns unter Stress setzen. Aber die Verantwortung dafür, etwas zu ändern, tragen wir alleine.

Es ist wichtig, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und eine Lösung zu finden, statt darauf zu warten, ​dass andere das für einen tun. Das wird eventuell nie passieren oder keine akzeptable Lösung sein.

Die Formel heißt:

​Love it,    Leave it   or  Change it !!!

​Das hört sich erstmal recht simpel an, ist in der Praxis aber nicht immer einfach umzusetzen.  

7 Tipps, um Eigenverantwortung zu stärken

1. Raus aus der Opferrolle

Viele fühlen sich als Opfer der Umstände, der Gesellschaft, ihrer Kindheit usw.. „Wenn sich doch endlich XY verbessert, dann kann ich…“. Diese Rolle kann sehr bequem sein, weil man ja eh nix ändern kann. Aber Sie geben den Umständen und anderen Menschen viel Macht über sich. Sie leben nicht mehr selbstbestimmt. Wenn Sie (wieder) die Verantwortung übernehmen, werden Sie freier. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und handeln Sie.

2. Denken Sie in Möglichkeiten

Ertappen Sie sich öfter, dass Sie denken: „Das klappt so und so nicht“? Viele sehen zuerst immer die Probleme, warum etwas nicht funktioniert. D​as sind häufig Glaubensätze, die uns blockieren. Dabei geht aber die Motivation, etwas zu beginnen, natürlich in den Keller. Verantwortung zu übernehmen, heißt zu schauen, wie es doch funktionieren kann. Fragen Sie sich immer: „Was kann ich selbst dazu beitragen, damit etwas erfolgreich umgesetzt werden kann?“

3.Treffen Sie Entscheidungen

Lassen Sie nicht zu, dass andere oder der Zufall über Ihr Leben entscheiden.
Viele haben Angst Entscheidungen zu treffen. Man kann nicht vorhersehen, wie sich Dinge entwickeln oder ob die Alternative eine bessere Entscheidung gewesen wäre. Seien Sie sich bewusst, dass keine Entscheidung auch eine ist. Treffen Sie zügig Entscheidungen und sorgen Sie dann dafür, dass es die richtige war. Stehen Sie dazu.

​In meinem Online-Kurs „Masterplan-Lebenskrisen meistern“ ist ein ganzes Kapitel enthalten, wie man gute Entscheidungen trifft. ​

4. Setzen Sie Grenzen

Eigenverantwortung heißt auch, für sich selbst zu sorgen. Werden Sie häufig dazu gebracht, über Ihre Grenzen zu gehen? Im Job, in der Familie, im Freundeskreis? Auch einem Chef kann man Grenzen setzen, indem man mal „Nein“ sagt, wenn immer wieder Überstunden anstehen. Viele scheuen aber die Konsequenzen. Konflikte müssen ausgetragen werden und ggf. muss man sich einen neuen Job suchen. Im privaten Umfeld fällt das oft nicht unbedingt leichter, aber auch hier gilt: Sie sind dafür verantwortlich, dass es Ihnen gut geht.

5. Vermeiden Sie das Wörtchen „man“

„Man müsste…“, „Man sollte…“, „Man könnte…“. Wer müsste, sollte, könnte? Wenn man das Wörtchen „man“ benutzt, überträgt man die Verantwortung auf andere. Man hat nicht sich selber im Fokus. Sprechen Sie in Ich-Botschaften „Ich denke…“, „Ich bin kann…“, „Ich werde…“. Einerseits  zeigen Sie dadurch nach außen, dass Sie Verantwortung übernehmen und andererseits verändert eine andere Sprache auch Ihr Unterbewusstsein. Eigenverantwortung wird immer mehr Bestandteil Ihres Mindsets.

6. Suchen Sie keine Schuldigen

Wenn etwas schief läuft, suchen Sie keinen Schuldigen. Fehler sind gut, dadurch können Sie viel lernen - wenn Sie dafür geradestehen und diese nicht vertuschen. Verschleierung und die Suche nach dem Schuldigen richten meistens noch mehr Schaden an. Schauen Sie lösungsorientiert nach vorn und fragen Sie sich: „Was kann ich jetzt und hier tun, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen und wie kann ich zukünftig solche Fehler vermeiden?“.

7. Holen Sie sich Unterstützung

Eigenverantwortung bedeutet aber auch, dass Sie sich Unterstützung holen, wenn Sie nicht alleine weiterkommen. Das heißt nicht, dass Sie die Verantwortung auf den Helfer übertragen. Sie entscheiden eigenverantwortlich, welche Tipps Sie umsetzen können.

Übernehmen Sie 100% Verantwortung für Ihr Leben? Wo fällt Ihnen das leicht, wo schwer? Schreiben Sie das gern in den Kommentar. Teilen Sie den Beitrag gern in Ihrem Netzwerk.

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