Jeden Tag kann man ihn hören oder lesen, den Begriff der Komfortzone. Doch was muss man denn darunter verstehen? Und welche Auswirkungen haben Veränderungen auf die eigene Komfortzone?

Als Komfortzone bezeichnet man den Lebensbereich eines Menschen, in dem er sich täglich bewegt und der ihm vertraut ist. Innerhalb dieses Bewegungsspielraums kennt er sich aus. Er weiß, wie er denken muss, wie er handeln soll und mit welchen Menschen und Situationen er täglich umgehen wird. Alles ist vorbestimmt und er ist problemlos dazu in der Lage, mit allen Situationen erfolgreich umzugehen, die ihm in der Komfortzone begegnen werden.

Emotional fühlt sich dieser Mensch verhältnismäßig stabil in diesem beschränkten Raum. Die tägliche Routine ermöglicht ihm, sein Stresslevel relativ niedrig zu halten und er fühlt sich sicher und gut aufgehoben, wenn auch nicht immer zufrieden und glücklich.

Viele Menschen verlassen ihr Leben lang diese Komfortzone nicht, doch überkommt einige unter ihnen früher oder später ein Gefühl der Sinnlosigkeit und der Leere. Meist durchleben Sie Krisen im Leben an deren Ende eine Frage steht:

„War das schon alles?“

Die Lösung aus solchen Komfortzonen-Krisen kann Veränderung sein. Sie bietet uns neue Möglichkeiten und Erlebnisse.

Welche möglichen Effekte hat eine Veränderung:

  • Veränderung schafft neue Wege
  • hilft Ziele zu erreichen
  • stärkt das Selbstvertrauen
  • erweitert den eigenen Horizont
  • fördert die Kreativität
  • schafft und fördert Glücksmomente
  • verbessert die eigene Kompetenz
  • macht erfolgreich und selbstbewusst
  • erweitert die eigenen Möglichkeiten und Chancen
  • ermöglicht persönliches Wachstum und Reifung

Tief in seinem Inneren spürt fast jeder Mensch, dass es nicht gut ist, ein Leben lang in der eigenen Komfortzone gefangen zu bleiben. Misslungene Versuche, aus ihr auszubrechen, demotivieren und machen unglücklich. Doch die Komfortzone selbst kann Veränderung erschweren. Damit ein Mensch ja nicht aus ihr ausbricht, errichtet er eine Mauer aus Angst. Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Misserfolg, Angst davor, vor anderen zu versagen, Angst davor, sich zu blamieren, Fehler zu machen und auf Ablehnung zu treffen, Angst davor, ein Risiko einzugehen...

Sind Sie dazu bereit, etwas Neues zu wagen, den ersten Schritt zu tun oder sich zu trauen, Ihre Wünsche und inneren Bedürfnisse zu zeigen, wissen Sie nicht, was passieren wird. Werden Sie Erfolg haben oder sich hoffnungslos blamieren oder gar verletzen? In einigen Fällen sind solche Befürchtungen berechtigt, in den meisten jedoch nicht. Doch Ihr limbisches System versucht Sie mit allen Mitteln und Ausreden davon abzuhalten, Ihr Vorhaben durchzuziehen.

Vor allem, wenn Sie es bisher immer vermieden haben, Ihre Komfortzone zu verlassen, wird es Ihnen sehr schwer fallen, Ihre inneren Ängste und Hindernisse zu überwinden. Bisher ging doch alles immer glatt und außerdem wissen Sie ja gar nicht, ob Sie die Veränderung wirklich wünschen...So oder so ähnlich wird Ihr Inneres argumentieren. Doch Sie werden sehen, dass es sich absolut lohnt.

Lassen Sie sich nicht von all dem Guten abhalten, das darauf wartet, von Ihnen entdeckt zu werden. Bringen Sie den Mut auf, trotz Ihrer Ängste Ihre Komfortzone zu verlassen. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit werden Sie die Erfahrung machen, dass nichts so schlimm kommt, wie Sie es befürchtet haben.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Komfortzone verlassen? Schreiben Sie das gern in den Kommentar.

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