Wie Glaubenssätze unsere Vorhaben boykottieren - kathrin-meyer.com

Wie Glaubenssätze unsere Vorhaben boykottieren

Viele Menschen sind überzeugt, dass es schon genügen würde, positiv zu denken, dann würden sich Veränderungen und Erfolg schon irgendwann einmal einstellen. Dabei übersehen sie jedoch einen ganz wesentlichen Faktor: Um erfolgreich zu sein und etwas im eigenen Leben zu verändern, ist es zwingend notwendig, dass sie an ihren persönlichen Einstellungen und an ihren Glaubenssätzen arbeiten.

Positive Glaubenssätze bringen Sie weiter

Menschen, die besonders viele solcher Glaubenssätze in sich herumtragen, nennen wir selbstbewusst, manchmal vielleicht auch arrogant. Doch es sind diese Glaubenssätze, die diesen Menschen das gute Gefühl vermitteln, erreichen zu können, was sie sich vorgenommen haben. Vielleicht wurde solch einer Person von einer Autoritätsperson in jungen Jahren häufig Vertrauen geschenkt. Der kleine Mensch wurde gefordert und gefördert, auch wenn er Fehler machte oder vielleicht auch wenn das ein oder andere Projekt einmal nicht auf Anhieb funktionierte. Der sich anschließende Lernprozess und der darauffolgende Erfolg haben diesem jungen Menschen gezeigt, dass er es schaffen kann, wenn er mit Energie bei der Sache bleibt und aus seinen Fehlern lernt. Diese Erfahrung brennt sich in sein Unterbewusstsein ein und wird zu einem (positiven) Glaubenssatz.

Doch jeder Mensch schleppt auch negative Glaubenssätze mit sich herum. Glaubenssätze, die er sich angeeignet hat, um sich selbst vor emotionalen Schmerzen und Verletzungen zu schützen. Doch solche negativen Überzeugungen blockieren und verhindern somit immer wieder, dass sich etwas in ihrem Leben verändert und sie ihre Ziele erreichen.

Negative Glaubensätze können Sie ins Hamsterrad bringen

So kommt es häufig vor, dass sich Menschen über einen langen Zeitraum abmühen. Wie ein Hamster im Rad rennen sie wortwörtlich dem Erfolg hinterher, ohne ihn jemals zu erreichen – und das Schlimmste daran ist, dass sie meistens keine Chance hatten, diesen Erfolg zu erreichen.

Dabei kann Erfolg viele Gesichter haben. Erfolg im Beruf, als Führungskraft, Entscheidungsträger oder als Unternehmer. Doch auch im privaten oder familiären Umfeld ist Erfolg notwendig, um eine erfüllte und glückliche Partnerschaft leben zu können, gute Eltern zu sein, ein verlässlicher Freund, etc.

Solche Ziele können in unerreichbare Ferne rücken, wenn in Ihrem Unterbewusstsein tief verankerte Glaubenssätze aus Ihrer Vergangenheit auf jede Gelegenheit lauern, Sie und Ihre Bemühungen zu sabotieren. Dabei ist es besonders schlimm, dass nur die allerwenigsten Menschen über ihre eigenen Glaubenssätze Bescheid wissen, obwohl sie sie ein Leben lang mit sich herum tragen. Oft hat man dann das Gefühl man steckt in einer Krise.

Woher kommen diese Glaubensätze?

Stellen Sie sich vor, in Ihrer frühesten Kindheit nahm Ihre Mutter Sie tröstend in den Arm, nachdem Sie beim ersten Versuch den Frühstückstisch zu decken, einen kompletten Stapel Teller fallen gelassen haben und weinend zu ihr gelaufen kamen. Sie streichelt Ihnen in einer solchen Situation über den Kopf und wiederholt dabei immer wieder: „Du kleines Dummerchen, ich hab doch gesagt, dass Du das noch nicht kannst.“

Solch ein Satz, wurde er von einer Vertrauensperson ausgesprochen, der Sie auch noch eine gewisse Autorität zusprechen, brennt sich tief in Ihrem Inneren ein. Kommt vielleicht noch die eine oder andere Hänselei in der Schule oder unter Geschwistern dazu, verfestigt sich der Eindruck in Ihnen, dass Sie dumm und unfähig wären.

Scheitern Sie nun vielleicht noch als junger Erwachsener an der Fahrprüfung, weil Sie derart aufgeregt waren, dass Sie sich kaum konzentrieren konnten, sind Sie endgültig davon überzeugt, dass Sie zu dumm sind. Sind Sie jedoch überzeugt, dass Sie dumm sind, werden all Ihre bewussten Bemühungen etwas Neues zu wagen,  in Zukunft wahrscheinlich meistens scheitern.

Aber Sie können Ihren negativen Glaubensätzen auf die Schliche kommen

Nehmen Sie sich einen Zettel, den Sie laufend fortschreiben und schreiben Sie alles auf, was Ihnen so begegnet (z.B. Geld verdirbt den Charakter,  Ich kann nichts, das “XY” macht man nicht, ich habe sowieso kein Glück, das Schicksal meint es nicht gut mit mir usw.). Mit der Zeit werden Sie ein Gespür dafür bekommen, was Ihr Unterbewusstsein Ihnen so sendet. Nur wenn Sie diese negativen Glaubensätze kennen, können Sie auch anfangen an ihnen zu arbeiten.

Welche Glaubensätze haben Sie bei sich entdeckt? Schreiben Sie das gern in den Kommentar.

Klicken Sie hier, um einen Kommentar zu hinterlassen 0 Kommentare